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Hilfreiche Tipps bei Haarausfall – das hilft wirklich

Tipps gegen Haarausfall und dünnes Haar

Eine mangelhafte Ernährung, Kopfhautentzündungen, Stress, Dehydrierung, hormonelle Schwankungen – all jene Faktoren begünstigen den Haarausfall. Aber auch das permanente Styling mit chemischen Produkten oder das häufige Benutzen synthetisch hergestellter Pflege-Produkte begünstigen den Haarverlust, da die Kopfhaut einer enormen Belastung ausgesetzt wird. Heutzutage muss der Haarausfall aber nicht einfach so hingenommen werden. Es gibt – ganz egal, ob es die Aromatherapie, Tipps und Tricks aus dem Bereich der chinesischen Medizin oder auch Hausmittelchen sind – verschiedene Lösungsansätze, wie der Haarausfall effektiv gestoppt werden kann. Hier stellen wir einige Tipps gegen Haarausfall vor.

Einfache und nützliche Tipps gegen Haarausfall

Die gesunde Ernährung

Vollwertige und nährstoffreiche Kost sind wesentliche Bestandteile einer gesunden Ernährung. Tatsächlich spielt die Ernährung eine wesentliche Rolle beim Haarverlust. Wer also unter Haarausfall leidet, sollte sich in erster Linie auf eine bewusste und ausreichende Ernährung konzentrierten. Zudem können die nachfolgenden Tipps gegen Haarausfall ebenfalls helfen.

Der Zustand der Kopfhaut

Haare können nur wachsen, wenn gesunde Haarfollikel vorhanden sind. Aus diesem Grund muss darauf geachtet werden, dass die Kopfhaut gesund bleibt und gepflegt wird. Synthetische Produkte sorgen oft für den gegenteiligen Effekt; auf Grund der Toxizität jener Produkte besteht die Gefahr, dass die Haarfollikel angegriffen werden.

„Schädliche Produkte“ müssen unbedingt vermieden werden

Auf die Inhaltsstoffe kommt es. Viele Shampoos beinhalten chemische Inhaltsstoffe wie 1,2-Propandiol (der Ausgangsstoff für das Frostschutzmittel) sowie auch Natriumlaurylsulfat (basiert auf Kerosin). Da jene Substanzen direkt in die Poren der Kopfhaut gelangen und das Haarwachstum beeinträchtigen, sollte beim Kauf der Shampoos auf die Inhaltsstoffe geachtet werden.

Die Kopfhaut muss revitalisiert werden

Wer bereits Haarprobleme hat, muss in erster Linie seine Kopfhaut revitalisieren. Dazu genügt es, dass erstmals auf chemische Shampoos und Styling-Produkte jeglicher Art verzichtet werden. Natürliche Haarpflege-Produkte, ohne chemische Inhaltsstoffe, sorgen bereits für eine deutliche Verbesserung der Kopfhaut.

Spezifische Haarausfall Tipps

MSM hilft gegen den Haarverlust

Methylsulfonylmethan – oder auch MSM – ist nichts anderes als organischer Schwefel. Schwefel zählt zu den Spurenelementen, welche für feste Fingernägel, eine zarte Haut und auch das gesunde Haar sorgen. Wird jedoch zu wenig Schwefel – über die Nahrung aufgenommen – wird automatisch die Gesundheit der Haare beeinträchtigt. Das Haar, welches zu großen Teilen aus Keratin (einem Protein) besteht, muss genügend Kreatin herstellen, damit es auch kräftig und gesund wachsen kann. Für die Herstellung von Kreatin benötigt der Körper organischen Schwefel. Steht jener aber nicht ausreichend zur Verfügung, werden nicht nur die Finger- und Zehennägel brüchig, sondern auch die Haare spröde. Bemerkt man einen immer stärker werdenden Haarverlust, kann mit der Zufuhr von organischem Schwefel, bereits dagegengehalten werden. Das Haar fällt nicht mehr aus und kann in weiterer Folge auch besser nachwachsen. MSM kann entweder in Kapsel- oder Tablettenform eingenommen werden; für eine äußerliche Anwendung besteht auch die Möglichkeit das MSM-Gel aufzutragen.

Tipps gegen Haarausfall und dünnes Haar

Auch die chinesische Medizin bietet Möglichkeiten an

In der chinesischen Medizin vertritt man die Ansicht, dass Nieren- und Leberprobleme für den Haarausfall verantwortlich sind. Aus diesem Grund basiert die chinesische Medizin auf der Stärkung jener Organe. Dazu werden folgende Pflanzen empfohlen, welche eine heilende und stärkende Wirkung haben:

  • Schwarze Maulbeere
  • Gojibeere (Lycium barbarum)
  • Teppichknöterich (Polygonum affine oder auch Persicaria affinis genannt)

Die Gojibeere zählt zu den gesündesten Beeren auf unserem Planeten und ist ebenfalls einer unserer Tipps gegen Haarausfall. Die Beere kommt aus China und beinhaltet mehr Mineralien und Vitamine als alle anderen Gemüsearten oder Früchte. Auch der Carotingehalt ist deutlich höher als in Karotten; der Anteil an Vitamin C deutlich höher als in den Apfelsinen. Ebenso die antioxidative Wirkung, welche von der Goijbeere ausgeht, ist wesentlich intensiver als bei Brokkoli. Die Gojibeere stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern kann auch etwaige Alterserscheinungen verhindern. Folgt man den Beschreibungen der chinesischen Medizin, wirkt die Beere auch gegen Geschwüre und verhindert eine derartige Entstehung. Gojibeeren können in Bioläden oder auch Reformhäusern gekauft werden. Sie werden vorwiegend getrocknet angeboten und können sofort verzehrt werden. Natürlich können die Gojibeeren auch in Mixgetränke hinzugefügt werden; selbst für das Müsli sind die Gojibeeren geeignet. Wer etwa gerne neue Beeren in seinem Garten züchtet, wird mit der Gojibeere ebenfalls seine Freude haben. Denn die Beeren sind frosthart und können problemlos im eigenen Garten angebaut werden. Die Samen der gekauften Beeren reichen aus, damit – wenn sie in einem Topf vergraben werden – eine kräftige Pflanze heranwachsen kann. Die Pflanze trägt nach rund drei Jahren die ersten Früchte aus.
Auch die Schwarze Maulbeere zählt zu den Geheimtipps im Bereich der chinesischen Medizin. Die Schwarze Maulbeere wird getrocknet und sodann über Salate, Gemüsegerichte oder über Frischkäse gestreut.
Auf Grund der Tatsache, dass die gestärkten Organe auch keine anderen Beschwerden verursachen, wirken sich die Heilpflanzen nicht nur positiv auf den Haarverlust aus, sondern auch auf den gesamten Körper.

Mit Ginkgo, Dong Quai und dem Vielblütigen Knöterich gibt es auch noch andere Heilpflanzen, die sehr wohl gegen den Haarausfall angewandt werden können. Ginkgo ist durchblutungsfördernd und sorgt dafür, dass auch die Kopfhaut besser mit Blut versorgt wird. Der Vielblütige Knöterich soll ebenfalls dabei helfen, gegen den Alterungsprozess vorzugehen. So besagt die Legende, dass ein kranker Mann aus China, der 60 Jahre alt war, regelmäßig den Vielblütigen Knöterich aß und am Ende einen dermaßen Verjüngungsprozess erlebte, dass er nicht nur seine Potenz wiedererlangte, sondern auch noch vier gesunde Kinder zeugen konnte. Er starb, so die Legende, mit 132 Jahren.
Angelica sinensis – auch unter Dong Quai bekannt – wird gerne Frauen empfohlen; Dong Quai wird daher auch als „Ginseng der Frauen“ bezeichnet. Die Pflanze wird bereits seit über 2.000 Jahren empfohlen und ist, im Rahmen der chinesischen Medizin, die bekannteste und populärste Heilpflanze. Leidet die Frau daher unter dem Haarausfall, kann – wenn hormonelle Schwankungen die Ursache darstellen – der Hormonspiegel reguliert werden, sodass der Haarausfall der Vergangenheit angehört.

Mittels Aromatherapie gegen den Haarausfall vorgehen

Ätherische Öle bestehen aus hochkonzentrierten Extrakten, welche sich in den unterschiedlichen Rinden, Blättern, Wurzeln und Blüten wiederfinden. Aus diesem Grund können folgende ätherische Öle, die aus den nachstehenden Pflanzen gewonnen werden, bei Haarverlust verwendet werden:

  • Kamille blau
  • Cajeput
  • Lavendelsalbei
  • Birke
  • Zeder
  • Wacholderholz
  • Muskateller-Salbei
  • Meerkiefer
  • Salbei
  • Wacholderbeere

Haarwuchsfördernd sind:

  • Kamille blau
  • Westindischer Lorbeer
  • Birke
  • Rosmarin
  • Ylang Ylang
  • Wacholder

Homöopathie kann bei Haarausfall helfen

Besteht bereits ein länger anhaltender Haarausfall, können auch individuelle Behandlungen hilfreich sein, welche von erfahrenen sowie qualifizierten Homöopathen angeboten werden. Es gibt unterschiedliche homöopathische Präparate, welche bei Haarverlust helfen. Dazu zählt etwa Selenium. Selenium hilft dann, wenn nicht nur der Haarausfall behandelt wird, sondern mitunter der Betroffene auch über eine schmerzende Kopfhaut klagt. Tritt der Haarausfall während einer Schwangerschaft auf, verwendet man in der Regel Lachesis; bei Haarausfall nach dem Stillen, kann Natrium chloratum den Haarausfall stoppen. Ist die Kopfhaut entzündet bzw. schon mit Furunkeln versehen, kann Aurum verordnet werden. Acidum phosphoricum eignet sich vorwiegend bei Haarausfall, wenn die Ursache psychischer Natur ist. Arnica wird dann verwendet, wenn der Haarausfall auf Grund von Verletzungen entstanden ist. Silicea wird dann empfohlen, wenn – neben dem Haarausfall – auch deutliche Haut- sowie Nagelstörungen auftreten.
Sind etwaige Medikamente, Krankheiten, Strahlentherapien oder auch Vergiftungen für den Haarausfall verantwortlich, entscheidet sich der Homöopath im Regelfall entweder für Sulfur, Arsenicum album, Phosphorus oder auch Thallium. Sulfur wird bei einer sehr empfindlichen Kopfhaut empfohlen, an welcher bereits Ausschläge sichtbar sind, während Arsenicum album bei einer schuppenden und juckenden Kopfhaut zur Anwendung gelangt. Phosphorus wird bei sehr starkem Haarverlust (wenn die Haare bereits büschelweise ausfallen) verwendet, während Thallium zur Anwendung gelangt, wenn – neben dem Haarverlust – auch Nervenschmerzen vorliegen und der Betroffene gleichzeitig schon viel Gewicht verloren hat.

Stressmanagement hilft ebenfalls gegen den Haarverlust

Stress, psychische Probleme oder seelische Belastungen haben ebenfalls einen enormen Einfluss auf den menschlichen Körper und sorgen nicht nur für die klassischen Verdauungsbeschwerden und Schlafstörungen, sondern fördern auch den Haarverlust. Bislang ist zwar noch nicht eindeutig geklärt, warum Stress den Haarwuchs beeinträchtigt und dafür sorgt, dass die Haare ausgehen, jedoch vermute Mediziner, dass das Noradrenalin die Haarfollikel schädigt. In weiterer Folge entstehen Entzündungen, die sodann dafür sorgen, dass das Haar sofort in die Ruhephase übergeht. Befindet sich das Haar in der Ruhephase und überspringt somit die Phase des Wachstums, fällt es nach zwei bis drei Monaten wieder aus. Leiden die Betroffenen also unter Stress, können Entspannungstechniken sowie Stressabbau dazu führen, dass nicht nur der Körper geschont wird, sondern auch die Haare erhalten bleiben. Ratsam sind progressive Muskelentspannungsübungen, autogenes Training, Yoga oder auch bestimmte Atemtechniken wie Meditation. Stressvermeidung ist demnach ebenfalls sehr wichtig und einer der effektivsten Tipps gegen Haarausfall.

Auch Hausmittel können den gewünschten Erfolg mit sich bringen

  • Tierische Fette, gesüßte Getränke, Kaffee, Schwarztee, Weißmehlprodukte oder Alkohol und Nikotin lassen den Körper übersäuern; eine Übersäuerung verursacht ebenfalls Haarausfall. Jene Produkte sollten daher gemieden werden
  • Die Kopfhaut kann mit einer Mischung aus Olivenöl und Zitronensaft zweimal pro Woche eingerieben werden; das sorgt mitunter für eine Revitalisierung der Kopfhaut
  • Die Haare können auch einmal pro Woche mit Bier gewaschen werden. Das Bier sollte mindestens 30 Minuten lang einwirken und danach gründlich – mit einer Lösung aus Zitronen und Essig – ausgewaschen werden
  • Gehackte Zwiebel in einen Honig mischen und jene Tinktur am Abend direkt auf die Kopfhaut auftragen, den Kopf einwickeln und während der Nacht einwirken lassen. Wichtig ist, dass die Tinktur am Morgen gründlich ausgewaschen wird
  • Auch die Mischung aus frischen Hühnereiern und Weizenkeimöl kann, wenn man diese Tinktur einmal pro Woche aufträgt, für gesunde Haare sorgen

Das Fazit der nützlichsten Tipps gegen Haarausfall

Haarausfall kann dermaßen viele Ursachen haben, dass im Vorfeld natürlich geraten wird, die Gründe zu erkennen. Je nachdem, warum der Betroffene unter Haarausfall leidet, muss sodann die Behandlung ausgerichtet werden. Es ist heutzutage jedoch nicht mehr stillschweigend hinzunehmen, wenn man von Haarausfall betroffen ist. Es gibt zahlreiche Tipps gegen Haarausfall, die bedenkenlos angewandt werden können und dabei helfen, nicht nur den Haarausfall zu stoppen, sondern auch das gesunde Haarwachstum zu fördern.

Christoph
 

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