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Haarausfall in den Wechseljahren – das können Sie tun

Haarausfall Wechseljahre – das hilft

Haarausfall Wechseljahre – Natürlich ist die Menstruation nervig. Es gibt wohl keine Frau, die sich darüber freut, wieder „ihre Tage“ zu bekommen. Bleibt die Menstruation aber aus, geraten viele Frauen in Panik. Nein, nicht weil sie vermuten, schwanger zu sein, sondern weil die Wechseljahre beginnen. Mit dem Beginn der Wechseljahre, der bereits auch schon ab der Mitte 30 eintreten kann, verändert sich der Körper der Frau. Diese Veränderungen können auch dazu führen, dass Frauen plötzlich unter einem starken Haarausfall leiden. Doch warum verlieren die Frau „büschelweise“ ihre Haare, wenn sie in die Wechseljahre kommen? Gibt es Tipps und Tricks, wie gegen den Haarverlust vorgegangen werden kann oder müssen sich Frauen in den Wechseljahren damit abfinden, nun mit einem dünneren Haar ausgestattet zu sein?

Haarausfall Wechseljahre – welche Symptome verraten die Wechseljahre?

Zu Beginn der Wechseljahre kommt die Periode unregelmäßig, immer seltener und bleibt dann – über mehrere Monate – komplett aus. Frauen klagen über nächtliches Schwitzen sowie einen nicht erholsamen Schlaf und bemerken, dass die Haarpracht immer dünner wird. Es sind drei charakteristische Symptome, unter denen die Vielzahl der Frauen leiden. Doch die Wechseljahre sorgen auch mitunter für ein Wechselbad der Gefühle; so brechen Frauen während dem Einkaufen in Tränen aus, bemerken, dass nichts funktioniert, wie sie sich es vorstellen oder vornehmen und stehen – im wahrsten Sinne des Wortes – neben der Spur. Viele Frauen fürchten sich vor dieser Zeit und fallen oftmals in ein tiefes Loch, wenn sie von ihrem Gynäkologen die Bestätigung erhalten, dass sie nun in den Wechseljahren sind. Dass die Wechseljahre schon ab Mitte 30 auftreten können, somit statistisch gesehen 10 bis 15 Jahre „zu früh“, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Auch Frauen, die das 30. Lebensjahr noch gar nicht erreicht haben, können in die Wechseljahre kommen. Das mag zwar die Seltenheit sein, jedoch sind die Wechseljahre – je früher sie eintreten – eine enorme Belastungsprobleme für die Betroffene. Vor allem dann, wenn junge Frauen noch nicht ihren Kinderwunsch abgeschlossen haben und bemerken, dass der Körper schon im Prozess ist, keine Kinder mehr zu bekommen.

Haarausfall Wechseljahre - das hilft

Je früher Frauen in die Wechseljahre kommen, desto höher ist das Haarausfall-Risiko

Jede 5. Frau, die in die Wechseljahre kommt, leidet unter Haarausfall. Frauen, die vor dem 40. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, sind – statistisch gesehen – häufiger vom Haarverlust betroffen. Der Haarausfall Wechseljahre ist also keine Seltenheit. Die Gründe für den enormen Hormon-Umschwung sind vielfältig. Im Regelfall sind Frauen von den frühen Wechseljahren mit Haarausfall betroffen, wenn sie schon in jungen Jahren Chemotherapie-Behandlungen erhalten haben. Denn die aggressiven Medikamente schädigen nicht nur die Eierstöcke, sondern begünstigen auch den Haarausfall. Ein weiterer Ursache, warum Frauen schon früh in die Wechseljahre kommen, sind die Anzahl der Eizellen. Jede Frau kommt mit einer anderen Eizellenanzahl zur Welt. Die Anzahl jener Eizellen verringert sich mit dem Alter; je früher die Anzahl der Eizellen „aufgebraucht“ sind, umso früher verändert sich die Hormonproduktion. Der weibliche Zyklus und der hormonelle Regelkreis können nicht mehr ineinandergreifen, sodass kein Eisprung mehr gegeben ist und die Periode zur Gänze ausbleibt. Auch Autoimmunerkrankungen können den Haarausfall in den Wechseljahren begünstigen.
Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess, der weder aufgehalten noch rückgängig gemacht werden kann.

Der Haarausfall ist nicht das einzige Problem

Die Anzahl der Eizellen ist genetisch bedingt. Auch Mediziner haben keine Antwort darauf, warum die Anzahl der Eizellen derart unterschiedlich ausfallen können. Es gibt auch Frauen, die bereits mit Ende 20 unter den ersten Symptomen von Wechseljahren leiden können. Hier gibt es keine Erklärung. Jedoch besteht die Problematik, dass weibliche Hormone sehr wohl eine Art Schutzschild vor Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Treten die Wechseljahre ab Mitte 50 ein, sind die weiblichen Hormone ausreichend, den Körper der Frau vor einem etwaigen Haarausfall zu schützen. Treten die Wechseljahre früher auf, ist der Schutz nicht ausreichend. Da schon der Knochenabbau mit Mitte 30 startet, kann das Östradiol-Hormon helfen, den Prozess zu verlangsamen. Dieses Hormon ist es aber auch, das mitunter den Haarausfall in den Wechseljahren begünstigt.

Die Diagnose: Wechseljahre

Der Mediziner stellt die Wechseljahre über den Ultraschall fest. Der Gynäkologe erkennt, dass die Eierstöcke deutlich kleiner geworden sind. Ein Bluttest bringt am Ende der Untersuchung die Bestätigung, dass sich die Frau in den Wechseljahren befindet.
Stellt der Gynäkologe bei Frauen, die jünger als 40 Jahre alt sind, fest, dass sie sich in den Wechseljahren befinden, erhalten diese Hormonpräparate. Dabei wird die Kombination aus Gestagenen und Östrogenen verschrieben. Ältere Damen erhalten hingegen eine Hormonersatztherapie, die mitunter das Brustkrebsrisiko erhöhen kann. Hormontherapien helfen im Regelfall gegen die Beschwerden, die während den Wechseljahren auftreten. So können Wechseljahre Haarausfall oder auch das nächtliche Schwitzen in den Griff bekommen werden.
Vor Jahren war die Thematik Wechseljahre Haarausfall noch ein klassisches Tabu-Thema; heute hingegen lassen sich Frauen explizit gegen den Haarverlust behandeln.

Die Pille nimmt keinen Einfluss auf den Haarausfall Wechseljahre

Frauen, welche sich für die Pille als Verhütungsmittel entschieden haben, haben – laut Ultraschallbildern – ebenfalls deutlich kleinere Eierstöcke. Der Mediziner muss daher in Kenntnis gesetzt werden, dass die Pille als Schutz eingenommen wird. Wird nämlich die Pille abgesetzt, erreichen die Eierstöcke der Frau wieder die gewünschte bzw. normale Größe. Jedoch hat die Pille keinen Einfluss vor die Eizellen, welche vorhanden sind.

Haarausfall Wechseljahre – Tipps und Tricks

Haarausfall Wechseljahre FrauIm Rahmen der Wechseljahre spielt natürlich auch die Ernährung eine wesentliche Rolle. Die Ernährung ist es auch, welche den Haarausfall entweder positiv oder negativ begünstigt. Wichtig ist, dass die Frau regelmäßig isst. Das bedeutet, dass mehrere Mahlzeiten – über den gesamten Tag verteilt – gegessen werden. So beugen Frauen etwaige Schwankungen des Blutzuckers vor und können somit die Schwitzattacken in der Nacht verhindern. Scharfes Essen ist hingegen nicht empfehlenswert; scharfe Speisen fördern das nächtliche Schwitzen. Hitzewallungen, ein weiteres Symptom der Wechseljahre, werden durch Kaffee, Alkohol und Zigaretten begünstigt. Jene Genussmittel fördern des Weiteren auch den Haarverlust.

Auch das Gewicht spielt eine wesentliche Rolle. Während den Wechseljahren bemerken die Frauen, dass sie relativ schnell an Gewicht zunehmen. Das wohl, weil der Energieverbrauch abnimmt und der Körper eine enorme Veränderung durchmacht. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass der „magische Wert“ von 2.000 Kalorien nicht überschritten wird.
Wichtig ist, dass auch die Knochen gestärkt werden. Da die Wechseljahre den Knochenabbau beschleunigen, sollte – damit man sich vor Osteoporose schützt – genügend Kalzium konsumiert werden. Kalziumlieferanten sind etwa Grünkohl, Hartkäse sowie fettarmer Joghurt. Damit der Körper das Kalzium aber auch aufnehmen kann, muss genügend Vitamin D im Körper vorhanden sein. Der wohl bekannteste Vitamin D-Lieferant ist die Sonne; das Sonnenlicht hilft, dass der Körper genügend Vitamin D enthält. Wichtig ist, dass auch pflanzliche Fette – gegenüber den tierischen Fetten – bevorzugt konsumiert werden. So ist es ratsam, dass die Ernährung in den Wechseljahren dahingehend umgestellt wird, dass Frauen vorwiegend mit Raps- oder Olivenöl kochen. Denn pflanzliche Fette enthalten ungesättigte Fettsäuren; jene beugen nicht nur gegen den Haarausfall vor, sondern auch vor Arteriosklerose. Auch das Risiko einer Arteriosklerose steigt während den Wechseljahren.
Obst, Gemüse, Salate und Vollkornprodukte sollten ebenfalls die ständigen Begleiter sein. Nicht nur, dass jene Produkte lange sättigen, sind sie auch reich an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Das bringt den Stoffwechsel in Schwung und kann auch dabei helfen, den Haarausfall zu verhindern.

Christoph
 

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