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Haarausfall – bedingt durch Vererbung?

Erblich bedingter Haarausfall

Oft wird es beim Ansehen alter Familienfotos schon deutlich. Einige Männer in der Familie haben lichtes Haar, beziehungsweise große Geheimratsecken oder bereits eine Glatze. Die Chance, dass man selbst auch von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sein kann, ist demnach sehr groß. In der Tat gibt es in Deutschland erblich bedingtem Haarausfall bei ca. zwei Drittel aller Männer und bei ca. 20 % bis 30 % der Frauen. Das sind eindrucksvolle Zahlen, die das Leiden vieler Menschen dokumentieren. Allerdings muss hier erwähnt werden, dass es nicht nur bei dem Verlust der Haare bleibt. Fallen so viele Haare aus, dass das Spiegelbild eine deutliche Sprache spricht, bedeutet das in erster Linie ein großer Schock. Schließlich ist das eigene Aussehen etwas, was für viele Menschen sehr wichtig ist und dazu gehört eben auch das Haupthaar. Denn Menschen, die volles Haar haben, gelten nicht nur als jugendlicher und frischer. Volles Haar ist auch ein Zeichen für Vitalität und Gesundheit. Was aber sind die Ursachen für erblich bedingten Haarausfall, der auch Alopecia Androgenetica genannt wird und welche Antworten gibt es auf die Frage: Erblich bedingter Haarausfall was hilft?

Schuld ist die Veranlagung 

Es gibt mehrere Ursachen von dieser Art des Haarausfalls. Zunächst muss da das Hormon Dihydrotestosteron genannt werden, was der Körper selbst produziert. Dieses Hormon entsteht aus dem Testosteron. Allerdings reagiert das Haarfolikel nicht besonders gut auf das Dihydrotestosteron und das führt dazu, dass das Haar ausfällt. Dabei ist klar zu sagen, dass vor allem ein erblicher Haarausfall, der von der mütterlichen Seite der Familie kommt den größten Einfluss hat. Unklar ist hingegen, welches Gen für das ausfallende Haar verantwortlich ist. Neben dieser Ursache muss auch der Lebensstil genannt werden, der geprägt ist von Stress, ungesunden Lebensweisen im Allgemeinen, wie zum Beispiel ein Mangel an Bewegung und eine ungesunde Ernährung. Denn erstaunlicherweise haben Menschen, die in Urvölkern leben in der Regel volles Haar und es scheint, als würde der hiesige Lebensstil den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes die Haare rauben. Hierbei muss erwähnt werden, dass es auch um die ungesunden Lebensweisen geht, die von den Eltern an die Kinder vererbt werden. Nicht umsonst heißt es, dass Eltern als Vorbilder für ihre Kinder fungieren. Dazu kommt, dass Kinder sowieso die Verhaltensweisen von Erwachsenen nachmachen. Oftmals denken Sie dann, dass das Rauchen so schlimm nicht sein kann, wenn ein Elternteil raucht. Folglich hält sich auch das Erstaunen über die ungesunden Angewohnheiten in Grenzen, wenn auch der Vater diese Angewohnheiten an den Tag gelegt hat. Das führt bei den Kindern dann oft dazu, dass sie nicht sich die Schuld geben, sondern ihren Eltern. Das ist schließlich auch einfacher, denn um das eigene Verhalten zu ändern, bedarf es einiges an Willenskraft und Ausdauer. Infolgedessen unternehmen diese Menschen lange Zeit nichts gegen den erblich bedingten Haarausfall und es vergehen manchmal sogar Jahre, bis Betroffene Person etwas unternehmen. Dabei gibt es einige Antworten auf die Frage, was hilft bei erblich bedingtem Haarausfall?

Erblich bedingter Haarausfall

Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass dieser Haarausfall umgekehrt werden kann

Um diese Antworten zu erörtern sehen wir uns einmal kurz den Prozess an, der bei dieser Form des Haarausfalls eine Rolle spielt. Eine Hauptrolle haben hier die Haarfolikel. Diese werden mit Nährstoffen versorgt, die über Blutgefäße transportiert werden. Wenn die Haarfolikel nicht mehr gut versorgt werden, verkümmern die Haarfolikel zunehmend und die Wachstumsphase der Haare wird kürzer. So fallen die Haare viel schneller aus und werden darüber hinaus auch nicht so kräftig. Dieser Prozess geschieht natürlich nicht über Nacht, sondern er zieht sich über Jahre hinweg. Allerdings bleiben die Haarfolikel erhalten und dadurch ergibt sich die Chance, dass die Haare bei erblich bedingtem Haarausfall auch wieder nachwachsen können. Positiv sieht diese Chancen auch die Studie der ZDG GmbH, die sich 2007 ausführlich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Das bedeutet also, dass diese Art von Haarausfall gestoppt werden kann, es ist auch möglich, dass die Haare nachwachsen.

Erblich bedingter Haarausfall was hilft?

Damit die Haare wieder nach wachsen können Sie verschiedene Methoden nutzen. Die erste Methode beinhaltet ein Kurzprogramm, wobei Sie Ihrem Haarboden wertvolle Nährstoffe zuführen. Das geschieht zum Beispiel durch ein Basenshampoo oder durch eine Haarbodenpackung. Diese Haarbodenpackung tragen Sie dann einmal in der Woche auf. Dadurch wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und die Nähr- und Wirkstoffe können nun in ihren Haarboden eindringen. Das Kurzprogramm sollten sie aber nicht einzeln anwenden, sondern in Kombination mit einer Sanierung von ihrem Haarboden und Körper. Dabei geht es also nicht nur um den Haarausfall, sondernd darum, dass der Körper mineralisiert, entschlackt und gereinigt wird, mit dem Ziel die Haarwurzeln wieder zu aktivieren. Dabei nimmt die Ernährung eine sehr wichtige Rolle ein. Tabu sind natürlich Zigaretten und Alkohol sollte nur in Maßen getrunken werden. Darüber hinaus sollte auch die Zucker Zufuhr kontrolliert werden. Vor allem gesüßte Getränke sollten nicht konsumiert werden. Letztlich geht es um die Zeiten an denen Sie Ihre Nahrung zu sich nehmen, versuchen Sie nach 18 Uhr keine Mahlzeiten mehr zu sich zu nehmen, denn dann haben Sie möglicherweise Probleme einzuschlafen. Ebenfalls sollten Sie es vermeiden, um kurz vor dem zu Bett gehen, auf helle Displays zu schauen. Denn dadurch wird die Produktion vom Schlafhormon gedrosselt und sie werden eine kürzere Nacht haben. Ausreichend Schlaf ist aber wichtig, damit sich der Körper und die Kopfhaut erholen können.

Erblich bedingter Haarausfall ist umkehrbar

Darüber hinaus können Sie natürlich auf kosmetische Behandlungen setzen. Aber seien Sie vorsichtig. Viele von den Produkten greifen in Ihren Hormonhaushalt ein. Wenn Sie deswegen Bedenken haben, dann sollten Sie vorab einen Arzt aufsuchen und sich hingehend eines etwaigen hormonellen Einflusses erkundigen.
Dieser Text hat gezeigt, dass ein Haarausfall mit erblicher Grundlage keinesfalls so negativ zu bewerten ist, wie es viele betroffene Personen tun. Nicht selten führt ein Haarverlust nämlich nicht nur zu erschrockenen Blicken und Kommentaren von Freunden und Verwandten, sondern auch manchmal auch zu Minderwertigkeitskomplexen und im schlimmsten Fall sogar zu Depressionen. Dabei gibt es für die betroffenen Personen sicherlich Hoffnung. Denn bei dieser Form des Haarausfalls ist es so, dass die Nährstoffe nicht mehr so gut an das Haarfolikel gelangen können und dadurch das Haar nicht so kräftig und sein Haarzyklus verkürzt wird. Dadurch fällt es schneller aus, allerdings bleibt das Haarfolikel weiterhin bestehen. Dadurch ist beinah schon eine Antwort auf die Frage: Was hilft bei erblich bedingtem Haarausfall , gegeben. Es geht dann darum, dass das Haarfolikel wieder aktiviert wird. Das kann über mehrere Wege bestehen. Sie können auf einige Produkte setzen, die sicherlich helfen können und die den Haarausfall nicht nur stoppen, sondern auch dafür sorgen, dass Haare wieder nachwachsen. Neben den kosmetischen Produkten sollten Sie auf eine Umstellung ihres Lebensstils setzen. Denn ein stressiger Lebensstil, wo oftmals noch nicht ein Mal die Zeit genommen wird, um in Ruhe etwas zu essen und es stattdessen im Gehen gegessen wird, führt ebenfalls dazu, dass das Haarfolikel schlechter mit Nährstoffen versorgt wird und das Haar eine kürzere Lebensdauer bekommt. Aber nicht nur ein stressfreier Lebensstil ist wichtig, sondern auch, dass die Ernährung gesund ist. Fast Food und vitaminarme Lebensmittel, sollten folglich nicht auf dem Speiseplan stehen. Ebenso wenig, wie Zigaretten. Alkohol ist in Ordnung, solange er nicht übermäßig konsumiert wird. Wenn betroffene Personen diese Maßnahmen konsequent umsetzen, kann es schon bald dazu kommen, dass Haare wieder nachwachsen und so ein erblich bedingter Haarausfall umgekehrt wird.

Christoph
 

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